Kurzbericht von der 4. MieterInnenversammlung am 31.08.2010 im Centro Sociale

Veröffentlicht: 26. September 2010 in AG-Mieten, MieterInnenversammlung, SAGA GWG
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Es waren viele neue Leute bei der Versammlung um sich zu informieren und mit zu machen. Nachdem die rund 50 TeilnehmerInnen begrüßt wurden und festgestellt wurde aus welchen Stadtteilen die Menschen gekommen waren, wurde über den offenen Brief an Frau Hajduk berichtet. Diese hat bisher noch nicht darauf reagiert. Die Unterschriftensammlung ist in vollem Gange. Wer Unterschriften sammeln möchte, kann sich Blanko-Unterschriftenlisten in den Auslagestellen besorgen. Die sind: im Kulturladen St. Georg, Schanzenbuchladen, Kölibri, Centro Sociale, Infoladen Wilhelmsburg, Umsonstladen Stresemannstr. , Bürgertreff Gefionstraße, Werkstatt3 Kneipe, Buchladen Osterstraße. Alle weiteren Informationen befinden sich auf dem Vordruck, der hier zum ausdrucken herunter geladen werden kann, es gibt ihn auch in türkischer Sprache.

Ein Vertreter der Initiative „Recht auf Wohnraum“ berichtete von den fette Mieten Partys die die Initiative gerne feiert. Die vierte Party am 30.8 stand unter dem Motto „“FETTE MIETEN – GUTE LAUNE!“. Wer zukünftig mitfeiern ist ganz herzlich dazu eingeladen. Die Gruppe trifft sich einmal in der Woche zum Basteln von Partyzubehör.

Zwei Sprecher informierten über die Argumente der SAGA und stellten kurz dar, warum wir diese Argumente so nicht gelten lassen. Wer sich zu dem Thema ausführlicher informieren möchte, kann dies anhand des Artikels „Jenseits der Beschönigung“ in der neuen 2% Zeitung Nr. 3 tun. Neue Materialien wie Statistiken und Schaubilder finden sich in Kürze auf diesem Server zum Download.

Im letzten und umfangreichsten Tagesordnungspunkt wurde darüber beraten, wie es weitergehen könnte. Welche neuen Aktionen sinnvoll sind und wie begonnene Aktionen weitergeführt werden können. Dazu gab es viele gute Ideen.

Gegen 22.00 Uhr war die Veranstaltung beendet. Danke an alle die gekommen sind und an die, die die Veranstaltung organisiert haben.

Anmerkung: Bei jedem unserer bisherigen Treffen fällt auf, dass Menschen kommen, die ein ganz konkretes Anliegen haben (Mieterhöhung, Kündigung oder ähnliches) und glauben, dass dieses im Rahmen der Veranstaltung gelöst werden könnte. Das ist nicht so!

Unsere Initiative richtet sich gegen die Wohnungspolitik in Hamburg und im speziellen dagegen, wie der Senat die SAGA/GWG hierbei benutzt. Die konkreten Probleme von einzelnen Menschen hängen damit aber eng zusammen. Deswegen ermuntern wir dazu, die eigenen konkreten Schwierigkeiten mit Mieten und Wohnen zum Anlass zu nehmen aus der Vereinzelung heraus zu treten und sich uns anzuschließen. Das ist auch ein Zeichen an sich selbst und die Anderen „Ich bin nicht allein!“, „Du bist nicht allein!“.

Wer aktiv etwas tun möchte, kann dies auf vielfältige Weise tun. Es muß auch nicht viel sein. Ihr könnt z.B. Unterschriften sammeln auch wenn es nur ganz wenige sind. Ihr könnt mit den Menschen in euren Häusern reden. Einige Exemplare der 2%-Zeitung zu verteilen ist auch ein guter Beitrag. Oder macht was mit euren eigenen Ideen.

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