SAGA-MieterInnenversammlung

Veröffentlicht: 26. September 2010 in AG-Mieten, SAGA GWG
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Sehr geehrte Mieterinnen, sehr geehrte Mieter, wurde auch Ihre Miete 2010 erhöht? Bekommen Sie in regelmäßigen Abständen eine Mieterhöhung mit folgendem Text: „..die Netto-Kaltmiete Ihrer Wohnung liegt unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete …“ Die SAGA GWG passt ihre Miete alle zwei Jahre an den Hamburger Mietenspiegel an. Das führt dazu, dass der Mietenspiegel sich erhöht, was wiederum dazu führt, dass Sie nach zwei Jahren eine erneute Mieterhöhung erhalten. Es geht dabei nicht um kostendeckende Mieten. Nein, die SAGA GWG führt jährlich 100 Millionen Euro aus ihrem Gewinn an Finanzsenator Freytag ab. Diese Gelder fließen dann zum Beispiel in Prestige-Projekte wie die Elbphilharmonie. Stellen Sie sich auch die Frage, wie lange Sie ihre Miete an ihrem derzeitigen Wohnort noch zahlen können? Oder wann die ARGE oder das Sozialamt Sie zum Umzug auffordern wird, weil Ihre SAGA GWG Wohnung zu teuer geworden ist? Seit Jahren steigen in Hamburg die Mieten und die SAGA GWG zieht mit.

Wir, Mieter und Mieterinnen der SAGA GWG sowie die Arbeitsgemeinschaft „Mieten und Wohnen“ des Netzwerkes „Recht auf Stadt“, haben uns zusammengeschlossen, weil wir diese Politik der SAGA GWG und des Senats nicht länger mittragen wollen. Wir finden es nicht hinnehm- bar, dass sich die SAGA GWG als städtisches Wohnungsbauunternehmen ihrer sozialen Verantwortung entzieht.

Wir wollen mit Ihnen zusammen die uns allen zur Verfügung stehenden Informationen zum Thema Mieterhöhung zusammentragen und darüber diskutieren, wie wir die SAGA GWG zu einer neuen Politik bewegen können.

Dazu laden wir Sie herzlich ein am Donnerstag, den 25. März 19:00 Uhr in das Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg (U-Bahn oder Bushaltestelle Feldstraße).

Wir freuen uns über alle die kommen, denn nur gemeinsam können wir die SAGA GWG zu einer neuen Politik bewegen und die Frage beantworten: Was für eine SAGA GWG wollen wir?

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