Der GAGFAH geht das Geld aus

Veröffentlicht: 6. Mai 2012 in AG-Mieten
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38.000 Wohnungen, die sie erst 2006 kaufte, will die GAGAFAH nun wieder versilbern. Das ist ein Viertel ihres Bestandes.

Wir dürfen gespannt sein, wer bereit ist, für die von der GaGFAH herunter gewirtschafteten Wohnungen, in die seit 2006 fast nichts mehr investiert wurde, den „Buchwert“ von 1,8 Milliarden Euro zu bezahlen. 1,75 Milliarden hatte sie sselbst einst dafür bezahlt.

In der Zwischenzeit hat sie kräftig die Mieten erhöht und eine Menge Geld an die Aktionäre ausgeschüttet. Instand gehaltenwurden die Wohnungen kaum, wie die sich häufenden Klagen der GAGFAH-Mieter_innen zeigen.

Wahrscheinlich werden einige Kommunen die Wohnungen wieder zurück kaufen, um das sozial destabilisierende Geschäftsgebaren der GAGFAH zu beenden und wenigstens ein wenig den sozialen Frieden bei den Mieter_innen wieder herzustellen.

Der Gewinner und die Verlierer sind hier klar erkennbar. Die GAGFAH hat eine Menge Kohle gemacht und die Kommunen, bzw. deren Einwohner_innen zahlen dafür.

Es bleibt die schwache Hoffnung, dass dies eine Lehre für die Kommunen in Sachen Privatisierung ist.

Liebe Politiker_innen: „Hört endlich auf unser Eigentum zu verramschen. Wenn wir es dann wieder zurück kaufen müssen, wird es nämlich verdammt teuer für uns.“ Wir wissen ja, das für viele von euch ein gut bezahlter Posten bei Banken, Energieversorgervampiren und anderen Abzockunternehmen dabei rausspringt und ihr  ja auch eure Kinder ernähren müsst, aber muss es denn immer mit Kaviar sein?

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