Büros zu Wohnungen – für wen?

Veröffentlicht: 12. Juni 2012 in Leerstand, Presse
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Wie die Mopo heute berichtet, geht es nun los mit der Umwandlung von leerstehenden Büroflächen in Wohnraum. Eine Forderung, die seit mindestens zwei Jahren von Aktivist_innen immer wieder gestellt wurde.
Zu unserer Enttäuschung jedoch, läuft das alles ganz anders, als wir uns das gewünscht hatten.
Anstatt Wohnungen zu schaffen, die auch für Mittel- bis Geringverdiener bezahlbar sind, entsteht noch mehr hochpreisiger Wohnraum ab 11,00 Euro/m².
Wer kann sich das leisten? Wir schätzen, dass sich das weniger als 35 Prozent der Hamburger_innen leisten können.
42% (412.860) aller Hamburger Haushalte (Hamburg hat 983.000 Haushalte) steht eine Wohnung über den ersten Förderungsweg zu. 68% (668.440) hätten ein Anrecht auf eine Wohnung nach dem ersten oder zweiten Förderungsweg.
Der Senat hat etwas nicht verstanden. Es geht nicht um Wohnraum um jeden Preis.

Diese Entwicklung bedeutet, dass die Möglichkeit eine Wohnung zu wählen für mehr als 60% der Hamburger_innen zunehmend eingeschränkt werden. Die Anzahl der in Frage kommenden Stadtbereiche werden immer kleiner und sie liegen immer weiter draussen. Das ist der Weg in eine geschlossene Gesellschaft.

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