Bundesweite Demos gegen zu hohe Mieten

Veröffentlicht: 11. November 2012 in AG-Mieten, Demo, Presse
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Die Demonstrationen fanden gestern in Hamburg, Berlin und Freiburg statt. Die Veranstalter in den drei Städten hatten eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben.

In Hamburg gingen mehr als 4000 Menschen (3000 nach Polizeiangaben) gegen den „Mietenwahnsinn“ auf die Straßen. Während der Demo machten sich 400 Leute auf zu einer Hausbesetzung in der Oberstraße um darauf aufmerksam zu machen, dass in Zeiten knappen Wohnraums Leerstand, vor allem der Spekulative,  als kriminell gewertet werden muß, Hausbesetzung jedoch ein Mittel ist, sich aus eigener Kraft von der Wohnungsnot zu befreien.

In Berlin protestierten 1200 Menschen gegen steigende Mieten und die Verdrängung von einkommensschwächeren Menschen aus der Stadt.

In Freiburg waren es 500 Menschen, die für bezahlbaren Wohnraum und eine Stadt für alle demonstrierten.

Der SPD-nahe, ziemlich konservative Mieterbund, der leider nicht mit zu den Demos aufgerufen hatte, nahm die Aktionen zum Anlass, vor einer Katastrophe am Wohnungsmarkt durch die, für sehr viele nicht mehr bezahlbaren Mieten zu warnen.

Update: Auf der Seite von „Mietenwahnsinn stoppen“ gibt es einen Pressspiegel zu den Protestaktionen am Wochenende und davor.

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