Archiv für die Kategorie ‘Unterschriftenkampagne’

Bis zum 18. September sammelt annaelbe Unterschriften gegen den Verkauf der öffentlichen Flächen an der „neuen großen Bergstraße“ in Altona!

Aufforderung keinen öffentlichen Raum für den Bau der Bergspitze zu verkaufen

„Mit meiner Unterschrift fordere ich die Kommission für Bodenordnung und die Finanzbehörde auf, keinen öffentlichen Grund in der Neuen Großen Bergstraße / Goetheplatz, Altona-Alstadt an einen privaten Bauvorhabenträger zu verkaufen. Dieser Raum soll für uns Bürger gestaltet werden. Der Verkauf dieser Flächen ist nicht wieder rückgängig zu machen.“

Die Unterschriftenlisten liegen auch zur handschriftlichen Unterzeichnung aus. Bisher an folgenden Orten:
Altonas Balkon • Palmaille, Elbewanderweb – 22767 Altona-Altstadt
Alem do Tejo • Max-Brauer-Allee 53 – 22765 Altona-Altstadt
Restaurant zum Elbblick • Olbersweg 49 – 22767 Altona-Altstadt
Klippkroog • Große Bergstraße 255 – 22767 Altona-Altstadt
Kunstnah • Große Bergstraße 160 – 22767 Altona-Alststadt
Laib & Liebe Feinkost • Große Bergstraße 243 – 22767 Altona-Altstadt
Mieter helfen Mietern • Bartelsstraße 30 – 20357 St Pauli
Stadtteilarchiv Ottensen e.V. • Zeißstraße 28 – 22765 Ottensen
Weinberg Jause und Weinhandel • Große Bergstraße 247
Werkstatt 3 • Nernstweg 32-34 – 22765 Ottensen

Wer sich ausführlich über die Vorgängge und den Widerstand dagegen informieren will, kann dies auf der Webseite von annaelbe tun.
Hamburg soll den Bewohner_innen gehören, nicht den Investoren.

Wie die TAZ und das Hamburger Abendblatt heute berichteten, liegen die Mietpreise in Hamburg weit über dem Bundesdurchschnitt.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt in Hamburg bei 9,50 € und damit um 3,70 € oder 38,95% höher als im Bundesdurchschnitt. Dabei schwanken die Preise zwischen 5,70 €/m² und 15,20 €/m², je nach Wohngegend und Stadtteil.
Von 2009 auf 2010 sind die Mieten damit wieder um 5% angestiegen. Also wesentlich stärker als die Inflationsrate. Von den Einkommen wollen wir hier erst garnicht sprechen.
Wir weisen schon länger darauf hin, dass gerade die preiswerten Mieten in den letzten Jahren prozentual überdurchschnittlich angestiegen sind. Dadurch sind Haushalte mit geringen Einkommen, die zumeist diesen preiswerten Wohnraum nutzen (müssen), besonders stark von dieser Entwicklung betroffen.
Die Gründe haben wir schon oft benannt. Sie können gerne in ältern Artikeln nachgelesen werden (Leerstand, auslaufende Sozialbindungen, Wohnungsnot)
Politisch wurde das Problem von der CDU/GAL Regierung beschönigt. Den Menschen, die die Miete an ihrem bisherigen Wohnort nicht mehr bezahlen konnten, wurde nahe gelegt nach außerhalb zu ziehen.
Doch auch dort steigen die Mietpreise mittlerweile immer weiter an. Weil der „freie“ Markt „es“ nämlich richtet.
Ob die SPD-Regierung eine grundsätzlich neue Orientierung vornimmt, die den materiell schlechter gestellten 2/3 der Menschen in dieser Stadt nützt, bleibt abzuwarten.
Wir empfehlen allen, die „Hamburger Erklärung zur Wohnungspolitik“ zu unterzeichnen.

Rechtzeitig vor der Hamburg Wahl am 10. Februar 2011, ist die Hamburger Erklärung zur Mietenpolitik „Mietwahnsinn stoppen“ vom Netzwerk „Recht auf Stadt“ veröffentlicht worden. Hier sind die Forderungen in Kurzform:

  • Wir fordern ein Recht auf Wohnraum, das für jede Person unabhängig von Alter, Nationalität, Aussehen, Geschlecht oder der Größe des Geldbeutels bestehen muss.
  • Wir fordern eine gesetzliche Mietobergrenze von 4 Euro/qm. Zunächst umzusetzen für Neubauprojekte, dann für alle.
  • Wir fordern einen sofortigen Stopp der Anhebung von Mietpreisen und anschließend für bestehenden Wohnraum eine Mietpreissenkung auf die Mietobergrenzen von 4 Euro/qm.
  • Wohnen bleiben: Zwangsumzüge von Hartz-IV-EmpfängerInnen müssen gestoppt werden.
  • Wohnraum und Fläche müssen in gesellschaftliches Eigentum übergehen. Ein erster Schritt aus der profitorientierten Wohnungspolitik ist die Schaffung eines kommunalen Wohnungsbestandes verbunden mit einer Ausweitung der Mitbestimmung der Mieterinnen und Mieter.
  • Leerstand bekämpfen: Wir fordern die Entkriminalisierung der Besetzung von Leerstand.
  • Wir fordern Recht auf Wohnen für Flüchtlinge.

Aber lest die ausführliche Erklärung hier selbst. Und unterzeichnet alle, denn so geht es nicht mehr weiter.


Das diesjährige Schanzenfest begann für die AG-Mieten um 10:00. Auf dem Schulterblatt war schon eine Menge los und die Sonne schien extra für uns.

I. hatte den Tisch und einiges an Material mitgebracht. Darunter auch die „Mieten-runter“ T-Shirts, an denen wir zu erkennen waren. Um 11:30 ging der Umzug los, mit Musik; Tanz und guter Laune.


Unterschriften wurden gesammelt und viele Leute haben sich am Stand über unsere Arbeit informiert. Es hat viel Spaß gemacht.

Danke an alle.

MieterInnen der SAGA GWG und die Arbeitsgruppe „Mieten und Wohnen“ im Netzwerk „Recht auf Stadt“ haben eine Unterschriftenkampagne gestartet. Unter dem Moto „Schluss mit Mieterhöhungen bei SAGA/GWG! Für ein soziales städtisches Wohnungsunternehmen“ werden in den kommenden Wochen Unterschriften gesammelt. Am 31. August wird bei der nächsten großen SAGA/GWG MieterInnenversammlung gemeisam darüber entschieden in welcher Form und mit welchen Aktionen die Unterschriften der Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk übergeben werden.

Bereits am 20. Mai 2010 wendet sich die MieterInnen der SAGA GWG an die Senatorin und verdeutlichten in einem offenen Brief ihre Kritik und Forderungen. Eine Antwort von seiten der Behörde hat es nie gegeben.

Nun startet der Zusammenschluss eine breit angelegte Unterschriftenkampagne.

 

Die zentralen Forderungen lauten

  • Die SAGA/GWG muss bezahlbaren Wohnraum sicherstellen.
  • Mieterhöhungen von 2009 zurücknehmen und auf weitere verzichten!
  • Die (Millionen-)Gewinne der SAGA/GWG müssen den MieterInnen und Angestellten zu Gute kommen.
  • Alle für die SAGA/GWG Beschäftigten müssen ordentlich und nach Tarifrecht bezahlt werden.
  • Verkauf von Wohnungen und Umwandlung in Eigentum sofort stoppen.
  • Die SAGA/GWG muss in angemessenem Umfang Sozialwohnungen bauen.

 

Unterschriftenlisten gibt es an folgenden Stellen zum abholen (und auch wieder abgeben)

  • bKulturladen St. Georg
  • Schanzenbuchladen
  • Kölibri
  • Centro Sociale
  • Infoladen Wilhelmsburg
  • Umsonstladen Stresemannstr.
  • Bürgertreff Gefionstraße
  • Werkstatt3 Kneipe

Oder die Blanko-Unterschriftenliste kann hier runtergeladen und ausgedruckt werden:
deutsch