Audio

Deutschland heute
„Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Hamburg“
Sendezeit: 04.05.2011 14:23
Autor: Herb, Verena
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Deutschland heute
Länge: 04:07 Minuten

„Deutschlandrundfahrt – Der Kiez“
Live aus der Kita „Piraten-Nest“ im Millerntor-Stadion. Im 3. Teil der Sendung „Der Kiez in Gefahr?“ sind die Gäste:
Benjamin Soyka (Musiker, Schauspieler und Kiez-Aktivist)
Jutta Blankau (Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt)
Christoph Schäfer (Konzeptkünstler und Mitglied von NoBNQ)
Anja Hildebrandt (Inhaberin des Haardock im Brauquartier)
Sendezeit: 23.04.2011 · 15:05 Uhr
Moderation: Olaf Kosert
Programm: Deutschlandradio Kultur
Sendung: Deutschlandrundfahrt
Länge: 55:10 Minuten

„Die Häuser der Heuschrecken – Das Phänomen „Schrottimmobilien““
Die 90er-Jahre stellen einen Einschnitt in der deutschen Wohnungswirtschaft dar. Zwei klassische Säulen des Nachkriegswohnungsbaus bröckeln: die Werkssiedlungen und der Wohnungsbestand in öffentlicher Hand. Später dann nahmen ausländische Investoren den Mietimmobilienmarkt als lukrative Anlagemöglichkeit ins Visier.
Sendezeit: 10.03.2011, 18:40 Uhr
Autor: Von Kay Bandermann
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Hintergrund
Länge: 18:13 Minuten
Textversion

Luxus-Sanierung verändert Berliner Stadtbezirke
Sendezeit: 15.02.2011 14:24
Autor: Nehls, Anja
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Deutschland heute
Länge: 04:00 Minuten

hr2 „Am Tisch mit Christoph Twickel, „Stadtbewegungsforscher“
Dauer: 39:23 min.
Autor: Klaus Walter
Datum: 22.02.2011
Beschreibung: Seit vielen Jahren arbeitet er als Print- und Radiojournalist in Hamburg. Ferner beschäftigt er sich als Chronist und Aktivist mit innerstädtischen Konflikten in den Bereichen Hochkultur, Subkultur und Politik.
Gastgeber: Klaus Walter

SWR1 Der Abend
Mietwohnungen werden immer teurer. Und die geplante Wärmedämmung könnte die Preise noch weiter nach oben treiben. Wer soll das noch bezahlen? Und wie entwickeln sich unsere Städte, wenn günstiger Wohnraum immer knapper wird? Darüber sprechen wir in SWR 1 Der Abend mit dem Journalisten Christoph Twickel und dem Fachanwalt für Mietrecht Günther Baur.

BR2 Zündfunk „Generator“
Das Grade ist fast immer das Böse. Über das Haben und Brauchen einer kreativen Klasse
Dauer: 40:18 min.
Autor: Ralf Hohmann
Datum: 27.03.2011
Seitdem sich Städte nicht mehr nur als Selbstverwaltungen ihrer Bürger zur Daseinsvorsorge verstehen, sondern als unternehmerische Stadt begreifen, treten sie miteinander in den Wettbewerb. Innovation und Kreativität sind die Schlüsselbegriffe dieses urbanen Standortmarketings – mit dem Ziel Investoren und ihr Kapital anzulocken. Ob dies nun Großstädte sind wie Hamburg oder mittlere wie Ingolstadt – Künstler werden dafür gerne als Zugpferde instrumentalisiert. Aber mancherorts regt sich Widerstand. Der Zündfunk-Generator widmet sich deshalb am Beispiel der ‚Kreativ- und Talentstadt‘ Hamburg und der ‚Innovationshauptstadt Berlin‘ der Bedeutung von Künstlern und Kreativer Klasse für eine Stadt.

Orange 94,0
dérive – Radio für Stadtforschung – Recht auf Stadt
Dauer: 26:58 min.
SendungsgestalterInnen: Anne Erwand, Philipp Brugner, Bettina Köhler, Christoph Laimer, Manfred Russo, Elke Rauth (Sendungsverantwortung).
Datum: 05.07.2011
„Recht auf Stadt“ ist eine Forderung immer zahlreicherer stadtpolitischer AktivistInnen. Anfang Juni 2011 fand in Hamburg ein gleichnamiger Kongress statt. derive berichtet vom Kongress und lässt AkteurInnen zu Wort kommen.
„Recht auf Stadt“ ist eine Forderung mit der in den letzten Jahren zahlreiche stadtpolitisch aktive Gruppen auftreten. Der vom franzoesischen Soziologen Henri Lefebvre 1968 gepraegte Slogan spricht die (Wieder-)Aneignung des staedtischen Raumes durch seine Bewohner und Bewohnerinnen ebenso wie die selbstbestimmte Gestaltung des Lebensumfeldes in einer Stadt fuer alle an.
„Recht auf Stadt“ nannte sich auch ein Kongress der von 2. bis 6. Juni 2011 in Hamburg stattfand. Kaum eine andere deutschsprachige Stadt haette sich im Moment als Austragungsort besser geeignet als Hamburg. Zahlreiche Initiativen kaempfen selbstbewusst fuer ihr „Recht auf Stadt“ in einem Umfeld, das von Staedtewettbewerb und Immobilieninvestitionen gepraegt ist. derive – Radio fuer Stadtforschung berichtet vom Kongressgeschehen, laesst Akteure des breiten Recht-auf-Stadt-Netzwerkes zu Wort kommen und beleuchtet die aktuelle Situation in der deutschen Hafen-Metropole zwischen Elbe und Alster.
Auch die Audio-Serie „Woerterbuch : Stadt“ widmet sich mit Henri Lefebvre dieser Thematik: Der Frankfurter Stadtforscher und Lefebvre-Experte Klaus Ronneberger erlaeutert dessen „Recht auf Stadt“-Begriff und seine Implikationen fuer die Gegenwart.
Manfred Russos Serie „Geschichte der Urbanitaet“ widmet sich in ihrem zweiten Teil ausgehend von Athen als Wiege der Urbanitaet der Entwicklung des Staedtischen im antiken Rom.
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„Stadt als Marke“
Interview

Gesamte Senderreihe „dérive – Radio für Stadtforschung“

u.a. Mit “Ich bin ein Partisan des Möglichen.” Klaus Ronneberger über Henri Lefebvre

Der 1991 verstorbene französische Stadtphilosoph und -soziologe Henri Lefebvre ist gerade in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum wieder zu einer der zentralen Figuren in der Stadtforschung geworden. Das, obwohl seine Bücher zu städtischen Themen erstens schlecht übersetzt und zweitens auf Deutsch nur mehr antiquarisch erhältlich sind. Aktuell ist Henri Lefebvre in erster Linie durch seine Forderung eines „Recht auf Stadt“ bekannt. Unter diesem Slogan versammeln sich weltweit stadtpolitische Gruppen mit ihren Aktivitäten gegen die Auswirkungen einer neoliberalen Stadtpolitik.

Am 4. Oktober 2010 hat der Frankfurter Stadtforscher Klaus Ronneberger im Rahmen des von dérive veranstalteten Festivals urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen in Wien einen Vortrag über Henri Lefebvre gehalten. Der Titel des Abends lautetet „Die Stadt ins Werk setzen. Ein Abend über Henri Lefebvre“. Neben Klaus Ronneberger wirkten die KünstlerInnen Helmut Weber und Sabine Bitter sowie die Kulturtheoretikerin Elke Krasny an diesem Abend mit. Klaus Ronneberger gewährte in seinem Vortrag vor einem dicht gefüllten Saal einen Einblick in Lefebvres Thesen zur Produktion des Raumes, zur Urbanisierung und zum Recht auf Stadt.

Klaus Ronneberger, Studium der Kulturanthropologie, Europäischen Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaften. Langjähriger Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main. Gegenwärtig freier Publizist.

Mehr hören
Eine Menge mehr Material zum Thema findet sich in der Mediathek des Gentrificationblog von Dr. Andrej Holm.

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