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Bundesbank warnt vor Immobilienblase

Veröffentlicht: 16. November 2012 in Presse
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Die Preise für Immobilien in den deutschen Großstädten sind stark überhöht und schlagen sich letztendlich auch auf die Mieten nieder. Hamburger Mieter_innen kämpfen schon seit Jahren gegen überdurchschnittliche Mieterhöhungen und Verdrängung aus ihren Wohnungen und Vierteln.

Nun warnt die Bundesbank vor einer Krise. Allerdings sind ihr die Mieterinnen und Mieter egal. Sie sorgt sich mehr um die Banken.

Angesichts der Wohn(Wohnungslos)- und Mietsituation in Hamburg ist es wichtiger denn je, zu zeigen, dass wir es nicht weiter dulden, wenn auf unsere Kosten spekuliert und über alle Maßen profitiert wird. Deshalb, kommt zahlreich zur Demo am 10.11.2012. Treffpunkt ist um 13:00 am Hachmannplatz vor dem Hauptbahnhof, zu dem das Bündnis Mietenwahnsinn aufruft.

Erst heute berichtete das Abendblatt, was die Mieter_innen und Wohnungssuchenden in dieser Stadt noch erwartet. Anstatt einer Entspannung wird die Schraube noch einige Umdrehungen fester angezogen. Die Mietpreise sind laut dem Artikel noch nicht hoch genug, um eine „Immobilienblase“ zu verhindern. Im Klartext heißt das, dass sich die Mieten nun hauptsächlich an der Kapitalgier der Investoren orientieren und nicht an den finanziellen Verhältnissen der Mehrheit der Menschen in Hamburg.

Die Einkommen stagnieren oder sinken, Die Mieten dagegen steigen unaufhörlich. Der nächste Hamburger-Mietenspiegel (2013) wird eine „Katastrophe“ nach sich ziehen, wenn das stimmt, was Experten vorhersagen und was auch auf der Hand liegt. Dass er nämlich stark ansteigen wird. Noch mehr Menschen werden ihre Wohnungen verlassen müssen, weil sie die Miete nicht mehr aus ihrem Einkommen bezahlen können.

Deswegen, kommt alle zur Demo und zeigt dem Senat, den Vermietern und der Immobilienbranche, dass es so nicht weiter geht.

So langsam kommt Schwung in die Sache, zumindest für die Immobilienunternehmen.
Altona ist belastet durch den Zukunftsplan und die neue Mitte. Zwei Projekte, die auf längere Sicht Megagewinne für Immobilienbesitzer und -unternehmen bedeuten. Dass dies kein Hirngespinst ist, zeigt scih an der Tatsache, dass Haushalte in Altona in dieser Woche zwei Sendungen mit der Post erhielten.

In der ersten sucht die HypoVereinsbank zusammen mit ihrem Partner PlanetHome händeringend nach Anlageobjekten. Für läppische 500 Euro Belohnung will sie Menschen dazu zu bringen, ihr eine Immobilie zum Kauf zu vermitteln.

Das Anschreiben der HypoVereinsbank zum Download

Noch mehr Aufmerksamkeit findet eine Sendung der Firma Engel & Völker. Dort wird damit geworben, dass die Immobilienpreise in Hamburg im letzten Jahr um durchschnittlich 13%, in den letzten drei Jahren um durchschnittlich 25% gestiegen sind.


Vorderseite


Rückseite

Der Goldgräberstimmung bei den Immobilienunternehmen stehen die Probleme der Hamburger_innen bei der Wohnungssuche und bei der Finanzierung ihrer Miete diametral entgegen.
Die SPD-Regierung tut leider, wie schon ihre Vorgänger, nichts um diese Entwicklung schnell zu bremsen. Das Nachsehen haben die Menschen, die über zu wenig Mittel verfügen um in diesem Casino mitzocken zu können.

Dazu möchte ich noch einmal auf die Stadtteilversammlung „Mietenwahsinn in Altona – wie stoppen?“ (am 25.10.2011 um 19.00 Uhr im neuen Forum Altona, große Bergstraße 154, Saal des SOAL-Bildungsforum im 1. Stock, Eingang von Nr. 152 aus) hinweisen

Infoflyer zum Download

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