Mit ‘Mietenpolitik’ getaggte Beiträge

Heute möchten wir einen Text verlinken, der eine sehr gute Grundlage darstellt um die Mechanismen der Wohnungsnot und die Zusammenhänge am sogenannten Wohnungsmarkt besser zu verstehen.

Letztendlich wird es dadurch auch einfacher, zu erkennen auf welcher Stufe mensch selbst steht.

Die Mühe den Text zu lesen lohnt sich. Denn die Erscheinungen haben sich zwar geändert, die zugrunde liegenden Zusammenhänge sind jedoch nach wie vor aktuell und unverändert.

Er wurde in den Jahren 1872/73 von Friedrich Engels verfasst.

Rechtzeitig vor der Hamburg Wahl am 10. Februar 2011, ist die Hamburger Erklärung zur Mietenpolitik „Mietwahnsinn stoppen“ vom Netzwerk „Recht auf Stadt“ veröffentlicht worden. Hier sind die Forderungen in Kurzform:

  • Wir fordern ein Recht auf Wohnraum, das für jede Person unabhängig von Alter, Nationalität, Aussehen, Geschlecht oder der Größe des Geldbeutels bestehen muss.
  • Wir fordern eine gesetzliche Mietobergrenze von 4 Euro/qm. Zunächst umzusetzen für Neubauprojekte, dann für alle.
  • Wir fordern einen sofortigen Stopp der Anhebung von Mietpreisen und anschließend für bestehenden Wohnraum eine Mietpreissenkung auf die Mietobergrenzen von 4 Euro/qm.
  • Wohnen bleiben: Zwangsumzüge von Hartz-IV-EmpfängerInnen müssen gestoppt werden.
  • Wohnraum und Fläche müssen in gesellschaftliches Eigentum übergehen. Ein erster Schritt aus der profitorientierten Wohnungspolitik ist die Schaffung eines kommunalen Wohnungsbestandes verbunden mit einer Ausweitung der Mitbestimmung der Mieterinnen und Mieter.
  • Leerstand bekämpfen: Wir fordern die Entkriminalisierung der Besetzung von Leerstand.
  • Wir fordern Recht auf Wohnen für Flüchtlinge.

Aber lest die ausführliche Erklärung hier selbst. Und unterzeichnet alle, denn so geht es nicht mehr weiter.