Mit ‘Privatisierung’ getaggte Beiträge

Bis zum 18. September sammelt annaelbe Unterschriften gegen den Verkauf der öffentlichen Flächen an der „neuen großen Bergstraße“ in Altona!

Aufforderung keinen öffentlichen Raum für den Bau der Bergspitze zu verkaufen

„Mit meiner Unterschrift fordere ich die Kommission für Bodenordnung und die Finanzbehörde auf, keinen öffentlichen Grund in der Neuen Großen Bergstraße / Goetheplatz, Altona-Alstadt an einen privaten Bauvorhabenträger zu verkaufen. Dieser Raum soll für uns Bürger gestaltet werden. Der Verkauf dieser Flächen ist nicht wieder rückgängig zu machen.“

Die Unterschriftenlisten liegen auch zur handschriftlichen Unterzeichnung aus. Bisher an folgenden Orten:
Altonas Balkon • Palmaille, Elbewanderweb – 22767 Altona-Altstadt
Alem do Tejo • Max-Brauer-Allee 53 – 22765 Altona-Altstadt
Restaurant zum Elbblick • Olbersweg 49 – 22767 Altona-Altstadt
Klippkroog • Große Bergstraße 255 – 22767 Altona-Altstadt
Kunstnah • Große Bergstraße 160 – 22767 Altona-Alststadt
Laib & Liebe Feinkost • Große Bergstraße 243 – 22767 Altona-Altstadt
Mieter helfen Mietern • Bartelsstraße 30 – 20357 St Pauli
Stadtteilarchiv Ottensen e.V. • Zeißstraße 28 – 22765 Ottensen
Weinberg Jause und Weinhandel • Große Bergstraße 247
Werkstatt 3 • Nernstweg 32-34 – 22765 Ottensen

Wer sich ausführlich über die Vorgängge und den Widerstand dagegen informieren will, kann dies auf der Webseite von annaelbe tun.
Hamburg soll den Bewohner_innen gehören, nicht den Investoren.

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Der GAGFAH geht das Geld aus

Veröffentlicht: 6. Mai 2012 in AG-Mieten
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38.000 Wohnungen, die sie erst 2006 kaufte, will die GAGAFAH nun wieder versilbern. Das ist ein Viertel ihres Bestandes.

Wir dürfen gespannt sein, wer bereit ist, für die von der GaGFAH herunter gewirtschafteten Wohnungen, in die seit 2006 fast nichts mehr investiert wurde, den „Buchwert“ von 1,8 Milliarden Euro zu bezahlen. 1,75 Milliarden hatte sie sselbst einst dafür bezahlt.

In der Zwischenzeit hat sie kräftig die Mieten erhöht und eine Menge Geld an die Aktionäre ausgeschüttet. Instand gehaltenwurden die Wohnungen kaum, wie die sich häufenden Klagen der GAGFAH-Mieter_innen zeigen.

Wahrscheinlich werden einige Kommunen die Wohnungen wieder zurück kaufen, um das sozial destabilisierende Geschäftsgebaren der GAGFAH zu beenden und wenigstens ein wenig den sozialen Frieden bei den Mieter_innen wieder herzustellen.

Der Gewinner und die Verlierer sind hier klar erkennbar. Die GAGFAH hat eine Menge Kohle gemacht und die Kommunen, bzw. deren Einwohner_innen zahlen dafür.

Es bleibt die schwache Hoffnung, dass dies eine Lehre für die Kommunen in Sachen Privatisierung ist.

Liebe Politiker_innen: „Hört endlich auf unser Eigentum zu verramschen. Wenn wir es dann wieder zurück kaufen müssen, wird es nämlich verdammt teuer für uns.“ Wir wissen ja, das für viele von euch ein gut bezahlter Posten bei Banken, Energieversorgervampiren und anderen Abzockunternehmen dabei rausspringt und ihr  ja auch eure Kinder ernähren müsst, aber muss es denn immer mit Kaviar sein?